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Interview

Njeri, was siehst du vor dir, wenn du singst?

Eigentlich ist man im Himmel. Der Raum verliert seine Grenzen. Ich sehe da nichts, ich fühle eher etwas. Ich glaube, das Auge ist da zu undeutlich, ich nehme das über verschiedene Sinne wahr: Über meine Ohren, meine Augen, meine Seele. Ich spüre, dass ich am richtigen Ort bin.

Das merkwürdige ist, wenn ich versuche mich beim Proben an diesen Zustand zu erinnern, geht es nicht. Es geht nur in dem Moment, wo ich mich ganz fürs Publikum öffne. Es geht nie nur für mich alleine.
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